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ADFC-Pressemitteilung, 18. November 2013

Fahrradstraße jetzt auch in Nienburg?

Eine Fahrradstraße ist jetzt auch in Nienburg in Sicht. Die Bismarkstraße soll es werden, dafür hat sich die Verwaltung ausgesprochen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat sich in seiner letzen Sitzung die Vorschläge der Verwaltung zur Umsetzung des Radwegekonzeptes der Stadt angehört und wohlwollend aufgenommen. Die Empfehlungen wurden zur Diskussion in die Fraktionen überwiesen. „Der ADFC unterstützt den Vorschlag der Stadtverwaltung zur Bismarkstraße ausdrücklich“, so Berthold Vahlsing, Sprecher des Verbandes vor Ort. „Wir hoffen damit einen Einstieg in eine bessere Einbindung der Ortsteile in das Radverkehrsnetz der Stadt zu bekommen“, schreibt der Fahrrad-Club in seiner Meldung. „Über die Verdener Straße, Bismarkstraße, Goetheplatz, Marienstraße und Bisquitstraße hätten Radfahrer einen guten Innenstadtzugang.“ Unser Ziel ist die Verminderung des Pkw-Aufkommens im Nahverkehrsbereich durch mehr Fahrradverkehr, formuliert der ADFC.


Ralf Schwittling (li.) und Berthold Vahlsing suchen nach möglichen Radfahrerführungen an den Endpunkten der geplanten Fahrradstraße in Nienburg. „Wir haben auch schon Lösungsvorschläge“, so die beiden ADFC-Experten.
... und hier ist er für die Einfädelung am Goetheplatz mit einer Aufstellfläche auf der Verkehrsinsel, die sicherlich noch etwas breiter sein könnte.

Montage: Ralf Schwittling

Eine Fahrradstraße drückt Fahrradfreundlichkeit aus, so der ADFC. Radfahrer genießen Vorrang auf der Straße. Das Nebeneinanderfahren von Radfahrern ist gestattet. Dem Anliegerverkehr kann durch die Beschilderung „Anlieger frei“ die Zufahrt per Pkw gewährt werden. Verkehrsteilnehmer müssen sich rücksichtsvoll gegenüber den Radfahrern verhalten. Parken von Anliegern auf der Straße ist nach wie vor gestattet.

Die Stadt plant für einen begrenzten Zeitraum zunächst nur einen Teilabschnitt der Bismarkstraße als Fahrradstraße auszuweisen. In der Ausschusssitzung wurden Politikerstimmen laut, die eine Ausweisung für die gesamte Straße als sinnvoll erachteten. Der ADFC befürwortet diesen weitergehenden Vorschlag. Dadurch notwendige Querungen von Fahrzeugen im Bereich der Schumannstraße sind aus Sicht der Vereins wegen der bestehenden Dreißigerzone unproblematisch. „Lediglich die halbe Bismarkstraße auszuweisen, würde bei den Radfahrern eher auf Unverständnis stoßen“, meint Vahlsing vom ADFC. Wir empfehlen einen deutlichen Anfangs- und Endpunkt mit dem Goetheplatz auf der einen und der Kreuzung an der Agentur für Arbeit auf der anderen Seite.

Die Kosten für eine Umwidmung der Bismarkstraße in eine Fahrradstraße sind recht gering, schreibt der Verein. „Letztlich müsste lediglich die Beschilderung vorgenommen werden, bauliche Maßnahmen sind nicht notwendig.“ Der ADFC empfiehlt an den beiden Endpunkten der Straße Einfädelungen für Radfahrer vorzusehen, wofür aber nur geringfügige Markierungsarbeiten erforderlich w ären.


Oben im Bild die Bismarkstraße auf der Nordseite.

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