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Webmitteilung vom 22. Februar 2026

Initiative für sichere Schulwege
Fahrraddemonstration Kidical Mass mit Kindern, Eltern und Großeltern am 8. Mai 2026

Landkreis Nienburg. Schulwege müssen sicher werden, aber auch Weg zu Vereinen, in die Innenstadt, zu Kindergärten, zur Bücherei oder zum Einkaufen. Kinder und Jugendliche sollen sich sicher und selbstständig mit dem Fahrrad in unserer Stadt, den Kommunen bewegen können. Die Kidical-Mass-Initiative setzt sich für eine familien- und kinderfreundliche Verkehrsgestaltung ein. In vielen Kommunen deutet sich zaghaft ein Wandel an. Individualverkehr muss sich verändern. Die Schwächsten unserer Gesellschaft, die Kinder, müssen ihren Raum erhalten.

Die Initiative von den lokalen Gruppen des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) und des Allgemeinen Deutscher Fahrrad-Clubs (ADFC) „fordern kinderfreundliche, grüne Orte, in denen es viele und vielfältige Freiräume zum Spielen und für ein soziales Miteinander zwischen allen Generationen gibt.“
Mit einer Fahrradausfahrt mit Kindern wollen die Akteure auf die Probleme unserer Kleinsten aufmerksam machen. Die Veranstaltung findet statt am Freitag, dem 8. Mai 2026, in Nienburg ab Kirchplatz, Dauer knapp eineinhalb Stunden. Ein Zwischenstopp an einem Kindergarten ist vorgesehen. Eltern mit ihren Kindern, Großeltern mit ihren Enkeln sind zur Teilnahme mit dem Fahrrad aufgerufen, um die Notwendigkeit von Veränderungen zu unterstreichen.

Die Veranstaltung ist als Demonstration bei der Stadt angemeldet und wird von der Polizei abgesichert. Dafür werden auch Straßen und Kreuzungen zeitweise gesperrt. Die Zusammenarbeit mit den Behörden war in den vergangenen Jahren immer sehr erfreulich, so die Organisierenden. Übrige Verkehrsteilnehmende werden um Rücksicht/Geduld gebeten.

 

Weiterführendes Thema: Einrichtung von Schulstraßen.

In Verbindung mit verschieden Erweiterungs- und Neubauprojekten ist in Nienburg, aber auch in Liebenau und Streyerberg ist der Begriff Schulstraßen gefallen. Dazu heißt es von ADFC: „Die Umsetzung von Schulstraßen bietet Kindern sicherere Wege und fördert selbstständige Mobilität.“ Schulstraßen ermöglichen bereits jetzt eine zeitweilige Sperrung von Zuwegungen zu Schulen und Kindergarten für den KFZ-Verkehr zum Schulbeginn und Schulende, um Konflikte mit Schülerinnen und Schülern zu Fuß oder auf dem Rad zu begrenzen. Dafür werden i.d.R. in gewissem Abstand zum Kindergarten/zur Schule gesonderte Parkflächen für Elterntaxis ausgewiesen. So können auch diese Kinder Erfahrungen im Verkehrsraum sammeln, radfahrende und zu Fuß gehende Kinder werden nicht beeinträchtigt.




 

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