Webmitteilung vom
05. März 2026
Silber für den Weseradweg - Unseren Glückwunsch!
Rund 17.000 Radbegeisterte haben bei der ADFC-Radreiseanalyse
2025 abgestimmt. Erneut ist der Weserradweg in der Oberklasse dabei.
Von um die 150 Fahrradrouten belegt der Fernradweg vor unserer
Haustür
den 2. Platz. Unsere Glückwünsche an die Kommunen und
Touristikverbände,
die diesen Erfolg möglich gemacht haben.
Natürlich haben auch wir dabei etwas mitgewirkt und werden es
weiterhin tun. Wir geben Anstöße zu Verbesserungen, beraten
unsere örtlichen Kommunen und die zugehörigen Entscheidungsträger
sowie geben Anstöße in den Verwaltungen und bei der
Polizei bei verkehrsrechtlichen Aspekten.
Den Platz eins belegt in dieser Auswertung der Elberadweg.

Das gute Abschneiden sollte aber nicht zum Ausruhen verleiten.
Es
wurde viel erreicht!
Aber es gibt noch einiges zu tun am Weserradweg
in unserem Landkreis.
Aus der ADFC-PM – Bundesverband (Auszüge):
Die am meisten befahrenen Radfernwege
Der Elberadweg ist der am meisten befahrene Radfernweg Deutschlands.
840 Kilometer führt der erlebnisreiche deutsche Teil von der tschechischen
Grenze über Dresden bis nach Cuxhaven. Auf Platz zwei und drei
folgen der Weserradweg und der Ostseeküstenradweg. Das sind die
Top Ten: Elberadweg, Weserradweg, Ostseeküstenradweg, Rheinradweg,
Bodensee-Königssee-Radweg, MainRadweg, Donauradweg, Moselradweg,
Emsradweg, Fünf-Flüsse-Radweg.
Ausgaben
Radreisen sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Wer mehr als
drei Tage unterwegs war, gab im Schnitt 133 Euro pro Person und
Tag aus.
Kurzreisende gaben im Schnitt 144 Euro pro Tag aus, Radurlauber
128 Euro und Tagesausflügler 34 Euro. Die Ausgaben sind insgesamt
gestiegen. Ein Grund dafür: Mehr Radreisende nutzten Hotels statt
Campingplätze. Insgesamt wurden im Jahr 2025 im Radtourismus
zwischen 38,7 und 41,8 Milliarden Euro ausgegeben.
Kilometer, Übernachtungen, Tagesausflüge: Der Radreisetourismus
in Zahlen
In der Radreiseanalyse werden vier Segmente abgefragt: Radreise, Radkurzreise,
Tagesausflug und Radnutzung im Urlaub.
•
Radreise: 3,3 Millionen Menschen unternahmen 2025 eine klassische Radreise
mit mehr als drei Übernachtungen. Sie machten zusammen 4,6 Millionen
Radreisen und übernachteten im Schnitt 7,6-mal. 2023 waren in
diesem Segment noch 3,6 Millionen Menschen unterwegs.
•
Radkurzreise: Auch die Radkurzreisen mit ein bis zwei Übernachtungen
sind rückläufig: von 5 Millionen Menschen im Jahr 2023 auf
4,2 Millionen Menschen im Jahr 2025. Insgesamt gab es 7,6 Millionen
Radkurzreisen. Der Mai und der Juni sind die beliebtesten Reisemonate.
•
Tagesausflüge: 34 Millionen Menschen unternahmen insgesamt 361
Millionen Tagesausflüge mit dem Rad. 2023 waren es noch 455 Millionen
Tagesausflüge.
•
Radfahren im Urlaub: Öfter nutzen Menschen das Fahrrad im Urlaub.
Hier sind es 12,7 Millionen Menschen, die insgesamt 22,8 Millionen
Mal mit dem Fahrrad unterwegs waren. 2023 waren es hier noch 10,6 Millionen
Menschen.
Das Segment Radfahren im Urlaub verzeichnet Wachstum, die drei anderen sinken
im Vergleich zu 2023. Die Gründe sind vielfältig: Wechselhaftes Wetter
und Regen im Juli 2025, größerer Wunsch nach Erholungs- und Familienreisen,
stärkeres Bedürfnis nach Sicherheit und Entspannung sowie gestiegene
Kosten. Christian Tänzler: „Hier muss angesetzt werden: Radinfrastruktur
sicher machen, Erholungscharakter stärken und neue Zielgruppen wie Familien
erschließen.“
Jeder Zweite mit dem Pedelec unterwegs
Ob in hügeligen Landschaften oder für längere Strecken – auf
Radreisen nutzt inzwischen jeder Zweite ein Pedelec. So wird der Radtourismus
auch für Menschen zugänglicher, die sich eine Radreise bisher noch
nicht zugetraut haben.
Radfahrer suchen Erholung in der Natur
Wer sich entspannen und erholen möchte, der setzt sich auf das Rad und
fährt in die Natur. 93 Prozent gaben an, dass ihnen das bei einem Tagesausflug
mit dem Rad besonders hilft. Nur 15,8 Prozent erleben Konflikte mit anderen
Ausflüglern. Fazit: Radreisen in die Natur sind erholsam und gesund – genau
das wünschen sich Radreisende.
Hintergrund zur Radreiseanalyse
Die ADFC-Radreiseanalyse ist eine bundesweite, repräsentative Online-Befragung
zum fahrradtouristischen Markt in Deutschland. Sie findet seit 1999 statt.
In diesem Jahr nahmen 17.300 Personen ab 18 Jahren teil, ein neuer Rekord.
Als Tagesausflüge gelten alle Ausflüge in der Freizeit (nicht im
Urlaub), die mit dem Rad unternommen wurden (ohne Übernachtung). Radreisen
sind Reisen mit mindestens drei Übernachtungen mit dem Hauptbestandteil
Fahrradfahren. Kurz-Radreisen sind Reisen mit ein bis zwei Übernachtungen
mit dem Hauptbestandteil Fahrradfahren. Radfahren im Urlaub: Hauptaktivität
der Reise war eine andere (etwa Erholungsreise, Familienurlaub), aber das Fahrrad
wurde (gelegentlich) genutzt. Radtourismus umfasst alle diese Segmente.
Radreiseregionen:
