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Webmitteilung vom 01. August 2026

Critical Mass mit starker Beteiligung

Urlaubszeit und ein mögliches Gewitter waren für Radfahrerinnen und Radfahrer kein Hindernis, an der Critical Mass am letzten Julitag teilzunehmen. Mit dabei war Stefanie Duensing, Bewerberin für das Amt der Landrätin für den Landkreis Nienburg. Der ADFC hatte die Kandidatin für die Fahrradaktion eingeladen.

„ Wir konnten aufgrund des guten Zuspruchs wieder im Verband fahren“, so Berthold Vahlsing vom ADFC. Nach der Straßenverkehrsordnung gelten dafür besondere Bedingungen, die eingehalten werden müssen. Die Aktion wird der Stadt und der Polizei angezeigt.

Zusammen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus unterstützenden Verbänden, NABU, BUND, NaturFreunden und den Grünen habe man erneut ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Radverkehrs in Nienburg setzen können, hieß es aus der Gruppe.

Eines der Ziele war die Celler Straße mit den vom zuständigen Ortsrat beantragten Fahrradpiktogrammketten. Die Markierungen sollen den Verkehr informieren. Radverkehr ist auf der Fahrbahn ausdrücklich erwünscht. Die benachbarten Fußwege sind für die gemeinsame Nutzung von Radfahrenden und Fußgängern nicht sonderlich geeignet. Besonders die zügig fahrenden Pedelecs seien besser auf der Straße aufgehoben, so der ADFC-Sprecher. Konflikte mit Fußgängern würden eher vermieden.
Vor Ort wurde über Radwegebenutzungspflicht, Radfahrer frei und die Information an Radfahrende und Autofahrende durch die Fahrradpiktogrammketten gesprochen.

Im anschließenden Gespräch mit Frau Duensing gab es einen Austausch zu verkehrspolitischen Themen auf Landkreisebene. Piktogrammketten könnten in den Ortsdurchfahrten ebenfalls zukünftig eine bedeutsame Rolle spielen. Ferner wurde über die Lücken im Radwegenetz, insbesondere an Landesstraßen, sowie über Fahrradabstellmöglichkeiten, Verknüpfungen mit dem ÖPNV und die Anforderungen des Fahrradtourismus an den Landkreis und die Kommunen gesprochen. In dem Zusammenhang würde man eine aktivere Stabsstelle Radverkehr begrüßen.

 

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