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Webmitteilung vom 07. November 2021

Bürgerbefragung in Nienburg zur Hannoverschen Straße

Mit einem Fragebogen wendet sich die Stadt Nienburg an die eigenen Bürger, um nach einer dreimonatigen Testphase die Maßnahmen für den Fahrradverkehr an der Hannoverschen Straße in Nienburg besser beurteilen zu können. Der Stadtrat hatte einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Ende September wurden auf der Fahrbahn nach einer Sanierungsmaßnahme ein Schutzstreifen und im Langendammer Abschnitt ein Radfahrstreifen aufgebracht. Zusätzlich wurde das Tempo für den Kraftfahrzeugverkehr auf 30 km/h reduziert. In der Presse, den sozialen Medien und auch im Stadtrat ging es zu dem Thema hoch her. Die Notwendigkeit sowie die Sicherheit der Maßnahmen für den Radverkehr wurden sehr unterschiedlich gesehen. Letztlich einigte man sich auf einen Probebetrieb mit einer sich anschließenden Evaluation durch eine Bürgerbefragung. Bis Ende November können Nutzer der Straße Stellung nehmen.

„Schutzstreifenlösungen dieser Art sind keine Erfindung Nienburgs sondern in anderen Städten gang und gäbe“, so Berthold Vahlsing vom örtlichen Fahrrad-Club ADFC. „Wir begrüßen diese Maßnahme zur Unterstützung des Radfahrers auf der Fahrbahn.“ Es würde nicht gehupt um den Radfahrer von der Straße zu vertreiben. Die Straßenverkehrsordnung sähe Fahrradverkehr auf der Fahrbahn vor, wenn keine benutzungspflichtigen Radwege vorhanden seien. „Wir hoffen, dass sich Nienburg besonders vor den Hintergrund des Klimawandels und der damit verbundenen Verkehrswende nun langsam bewegt und seiner kommunalen Verantwortung intensiver nachkommt“, wünscht sich der ADFC-Sprecher. In den vergangenen beiden Legislaturperioden hätte es kaum Fortschritte für einen klimafreundlichen Verkehr gegeben.

Der Fragebogen kann von der Seite der Stadt Nienburg www.nienburg.de/fahrradstreifen heruntergeladen oder analog im Rathaus abgeholt werden. Die digitale Form lässt sich digital bearbeiten und per Mail an den Stadt senden. Der analoge Ausdruck, mit 13 Seiten schon recht umfangreich, kann bei der Stadt wieder abgegeben werden.

Der ADFC hat beide Varianten vorrätig und gibt die Unterlagen gern weiter. Bei der digitalen Variante bietet der Verein bei Bedarf technische Unterstützung an.


Han. Str. in Höhe TKW.
Die Verteilung der Verkehrsflächen sollte hier sicher noch angepasst werden.

 

Zum Dooring-Problem ein Beitrag des ADFC Langenhagen:

 

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Zu einigen Facebookanmerkungen:
Wegen verschiedener Nachfragen: Fahrbahn zu schmal für Kfz

In Höhe Harke-Gebäude beträgt die Breite der Straße gut 8,35 m. Für die Kfz-Verkehrsfäche sind 6,5m markiert, für den Radstreifen 1,85m.

Innerorts werden Schutzstreifen markiert, wenn eine Kfz-Verkehrsfäche mit einer Breite von 4,5m zur Verfügung steht (ERA 2010), die Landesbehörde empfiehlt 5m. Mit 6.5m liegt die Verkehrsbreite für den Kfz-Verkehr danach deutlich über diesen Angaben.
Bei Verkehrsflächen außerorts werden bei einen Schwerverkehrsanteil von 20% 6,5m empfohlen. Der Anteil liegt (Zählung im Oktober) bei 3,3% und damit weit unter dieser Empfehlung. Ferner ist die Gewindigkeit in dem Abschnitt auf 50 km/h begrenzt gegenüber den üblichen 60/80km/h (je nach Gewicht) für den Lastkraftfahrzeugbereich.
Die Fahrbahnbreite ist danach mehr als ausreichend. Besondere Probleme hinsichtlich einer zu geringen Breite wurden nicht festgestellt.




 

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