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Webmitteilung vom 28. November 2018

Radwegeneubau an Landesstraßen

Der Radwegebau an Landesstraßen stagniert. Gerade aber ein Flächenlandkreis wie der Landkreis Nienburg ist auf ein funktionierendes Radwegenetz mit ausgebauten Fahrradwegen an den Hauptverkehrslinien angewiesen. Hier gibt es Nachholbedarf. 2010 wurde der letzte vom Land finanzierte Radweg in unserer Region fertiggestellt. Seitdem nimmt der Fahrradverkehr auch wegen Neuentwicklungen auf dem Fahrradmarkt (Pedelecs) zu.
Wir haben unsere Landtagsabgeordneten der Regierungskoalition in Niedersachsen anlässlich einer Presseinformation zu Zuschüssen zu Projekten an Kreisstraßen um Unterstützung gebeten, mehr auf die Finanzierung für den Ausbau von Fahrradwegen an Landesstraßen zu achten.

Nachstehend unser Schreiben an die Abgeordneten.

 

Radwegeneubau an Landesstraßen


Sehr geehrter Herr Dr. Schmädeke, sehr geehrter Herr Heineking,

in der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Kreisstraßen stellte Herr Schindler von der Straßenbauverwaltung in Nienburg die geplanten Neubau- und Sanierungsprojekte an Kreisstraßen und Fahrradwegen an Kreisstraßen vor. In Ihrer Presseinformation vom 15. November in Die Harke gehen Sie darauf ein. Der Landkreis scheint mir hier recht gut aufgestellt zu sein. Wir vom Fahrrad-Verband freuen uns natürlich besonders die geplanten Maßnahmen u.a. an der K3 in der Ortslage Stöckse oder der Neubau an der K3 nach Stöckse. Hinzu kommen mehrere Sanierungsmaßnahmen. Leider schwächelt nach wie vor der Radwegeneubau an Landesstraßen im Kreisgebiet. Herr Schindler konnte auf Nachfrage kein neues Projekt des Landes benennen. Die aktualisierte Prioritätenliste für den Radwegebau an Landesstraßen kommt wieder einmal nicht zum Zuge. Für das Radwegenetz des Landkreises wichtige Lückenschlüsse fehlen nach wie vor. Ob an der L353 von Lavelsloh an die Landesgrenze, von Rehburg nach Mardorf, von Steyerberg nach Schinna, von Hoyahagen nach Gehlbergen, von Husum nach Rehburg oder von Liebenau nach Reese (Richtung Steyerberg), all diese Projekte liegen auf Eis. Wir halten übrigens die letzten drei Strecken für besonders wichtig aus Gründen der Tourismusförderung (Richtung Bruchhausen-Vilsen, Steinhuder Meer und die Erreichbarkeit der Sachsengräber) sowie der Bedeutung für die Fahrradverkehrsverbindungen im Kreisgebiet (Husum-Rehburg, Liebenau-Reese). Durch die Zunahme des Pedelec-Anteils am Fahrradverkehr sind die Entfernungen zwischen den Kommunen gefühlt geschrumpft. Um die Entwicklung des Fahrradverkehrs in der Region voranzutreiben und um den neuen Techniken gerecht zu werden, bedarf es allerdings einer ausreichenden Infrastruktur.

Der letzte vom Land finanziere Fahrradweg an einer Landesstraße wurde 2010 von Binnen nach Oyle fertiggestellt. Das ist ziemlich lange her. Die Bedeutung der Radwege gerade an Landesstraßen für unseren Flächenlandkreis haben wir bereits unterstrichen. Die vorhandenen Lücken lassen sich nicht durch den fleißigen Neubau an Kreisstraßen kompensieren. Wir möchten Sie deshalb nochmals bitten, sich nachdrücklich für den Radwegebau an den Landesstraßen in unserer Region einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Berthold Vahlsing

 

Auf der neuen Prioritätenliste des LK von 2016 stehen fünf Projekte. Nach den derzeitigen Erfahrungen mit der zeitlichen Abarbeitung kann sich die Umsetzung bis 2070 hinziehen.
Reiche Kommunen finanzieren sich die Wege vorab aus Eigenmitteln, weniger finanzkräftige müssen untätig zusehen.

 

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