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Webmitteilung vom 25. Oktober 2018

Bedingungen für Fahrradverkehr vor Ort bewerten
Wo steht Nienburg?

Wie fahrradfreundlich ist Nienburg?
Jetzt beteiligen am ADFC-Fahrradklima-Test 2018

Macht das Radfahren Spaß oder bedeutet es Stress, sich auf das Rad zu setzen? Sind die Radweg in Ordnung oder desolat, parken Autos auf den Wegen, fühlen Sie sich sicher? Mit 27 Fragen wendet sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) mit Unterstützung des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur an Radfahrer im Straßenverkehr, die Fahrradfreundlichkeit ihrer Kommune zu bewerten. Die Bewertung soll die Verantwortlichen unterstützt, Stärken und Schwächen ihrer Radverkehrsförderung zu erkennen. Ergänzt wurde die Umfrage erstmalig durch Fragen zur Familienfreundlichkeit des Radverkehrsnetzes.

Bundesweit haben 2016 mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger in 539 Städten an der Befragung teilgenommen. Nienburg war ebenfalls mit dabei. Voraussetzung für eine sinnvolle Auswertung ist eine ausreichende Beteiligung von Radfahrern für die Beurteilung der jeweiligen Stadt. Alle Angaben gehen in eine bundesweite Gesamtbewertung ein. Nienburg hat mit heutigem Stand die Teilnehmerzahl von 2016 bereits übertroffen. „Wir hoffen trotzdem auf eine weiterhin starke Beteiligung unserer Radfahrerinnen und Radfahrer, um Politik und Verwaltung der Stadt eine starke Aussage aufzeigen zu können“, so Berthold Vahlsing vom regionalen ADFC.

Die Umfrage hat bereits am 1. September begonnen. Noch bis zum 30. November können sich Interessierte online über die Internetseite www.fahrradklima-test.de beteiligen. Die Seite ist handygeeignet. In Papierform kann die Umfrage beim ADFC unter der Telefonnummer (05021) 89 54 757 (AB) angefordert werden. Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. Unterschieden nach Einwohner-Größenklassen werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden auf Bundesebene ausgezeichnet, ebenso wie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Die Ergebnisse werden im April 2019 präsentiert.

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Für mehr Fahrradfreundlichkeit setzen sich seit mehreren Jahren die Teilnehmer der Critical Mass Aktionen in Nienburg ein, zu der auch der ADFC aufruft. Hier die Mitradler von Ende August, unterstützt durch die Bundestagsabgeordnete Katja Keul.

 

Webmitteilung vom 9. September 2018

Bedingungen für Fahrradverkehr vor Ort bewerten
Wo steht Nienburg?

Seit Anfang September ruft der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Radfahrerinnen und Radfahrer auf, die Fahrradfreundlichkeit von Kommunen zu beurteilen. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und Digitalisierung wird erneut in einer bundesweiten Umfrage das Fahrradklima in den Kommunen untersucht. Mit der Analyse soll den Verwaltungen und der Politik Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung vor Ort aufgezeigt. Die Daten werden regelmäßig alle zwei Jahre erhoben.

Besonders neue technische Entwicklungen stellen veränderte Anforderungen an die innerörtlichen Verkehrswege der Städte und Gemeinden. Mit den Pedelecs haben sich die Durchschnittsgeschwindigkeiten im Fahrradverkehr deutlichen verändert. Haben die Verantwortlichen darauf reagiert oder werden die Weiterentwicklungen, der technische Fortschritt nicht beachtet? Macht Radfahren Spaß oder bedeutet es Stress? Wie verhält es sich mit der Qualität der Verkehrswege, wie mit Abstellanlagen und der Sicherheit?

Mit 27 Fragestellungen soll untersucht werden, wie gut unsere Kommunen beim Fahrradverkehr aus Sicht der Verkehrsteilnehmer aufgestellt sind „Nehmen Sie sich Zeit und unterstützen Sie uns bei unseren Bestrebungen zur Verbesserung des Fahrradverkehrs“, bitte Berthold Vahlsing vom örtlichen ADFC. Interessierte können sich bis zum 30. November an der Untersuchung beteiligen. Der ADFC empfiehlt dafür die Online-Einwahl unter der Adresse www.fahrradklima-test.de. Der Verband stellt die Unterlagen aber auch in Papierform zur Verfügung (Anforderung unter 05021 - 89 54 757).

Der ADFC-Fahrradklimatest wird bereits zum siebenten Mal durchgeführt. Nienburg hat seit 2012 regelmäßig an der Aktion teilgenommen. Voraussetzung ist, dass sich ausreichend Teilnehmer in Abhängigkeit zur Einwohnerzahl finden. Für die Kreisstadt werden wenigstens fünfzig abgegebene Meldungen benötigt. Auch Radfahrer der umliegenden Gemeinden können Nienburg bewerten. Für die kleineren Kommunen reichte die Beteiligung in den vergangenen Jahren nicht aus.

Die Auswertung der Befragung wird im Frühjahr 2019 vorgestellt. „Wir werden die Ergebnisse für unsere Region zusammenfassen und den politischen Entscheidungsträgern sowie der Verwaltung verbunden mit Handlungsanregungen vorgelegen“, schreibt der ADFC-Sprecher. Anliegen zu Fahrradangelegenheiten im Kreisgebiet können dem ADFC auch per Mail an info@adfc-nienburg.de direkt übermittelt werden.

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Eines der „Sorgenstraßen“ des ADFC ist die Verdener Landstraße mit dem Zweirichtungsradweg. „Mehr als abenteuerlich ist das Radfahren in Höhe der Tankstelle“, schreibt der Verband.

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