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Webmitteilung vom 08. Juli 2018

Völlers unterstützt Critical Mass in Nienburg

Besondere Aufmerksamkeit erhielt die vergangene Citical Mass von Marja-Liisa Völlers, MdB. Die Abgeordnete war auf Einladung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) bei der Aktion mitgefahren. Damit versuchen einmal monatlich aktive Radfahrer auf die Probleme des Fahrradverkehrs aufmerksam zu machen. Insbesondere wollen die Teilnehmer Verbesserungen bei den Verkehrsflächen und den Verkehrsabläufen für Fahrradfahrer erzielen.

Die Bundestagsabgeordnete sprach mit den Teilnehmern über Probleme des Fahrradverkehrs in Nienburg und zeigte sich offen für Hilfestellungen.

In Nienburg sieht der Verband einen erheblichen Nachholbedarf. "Insbesondere die Verdener Landstraße ist unser Sorgenkind", so Berthold Vahlsing, Sprecher des örtlichen ADFC. Im Rahmen der Critical Mass wurden Unfallschwerpunkt in der Kreisstadt angesteuert und der SPD-Politikerin erläutert. Ulrich Kohlhoff vom ADFC trug dazu aus dem Bericht der Unfallkommission der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg vom April dieses Jahres die zugehörigen Sachverhalte vor.

"Leider geht es in Nieburg kaum einen Schritt weiter", so Vahlsing vom ADFC. Berechtigte Äußerungen zu schlechten Schulwegen, jetzt auch von Grundschülern formuliert, fänden keine ausreichende Beachtung in Politik und Verwaltungsspitze. Die letzten bundesweiten Umfragen zum Fahrradverkehr vielen für Nienburg zunehmend negativer aus. "Wir haben die Ergebnisse der -Fahrradklimatests- den Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt, eine Resonanz gab es nicht." Die letzte Befragung zum Fahrradverkehr liegt zwei Jahre zurück. Die Ergebnisse wurden Anfang 2017 vorgestellt und Politik sowie der Verwaltung zur Verfügung gestellt. Die nächste Untersuchung, gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, ist für den kommenden Herbst angekündigt.

Der ADFC hatte im Rahmen der letzten Kommunalwahl die Parteien um Stellungnahmen zur Umsetzung des vom Stadtrat beschlossenen Radwegekonzeptes gebeten. Alle Pateien hatten ihre Unterstützung zugesagt. Tatsächlich gehe die Umsetzung aber nur sehr zögerlich voran, schreibt der Fahrrad-Verband. "Mit einem 8-Punkte-Plan hatte wir auf den konstituierenden Sitzungen der Gremien gehofft, zügig zu Verbesserungen an Verkehrswegen zu kommen", formuiert der ADFC-Sprecher. "Als einen vorrangigen Maßnahmevorschlag beinhaltete unser Vorschlag die Sanierung der Meerbachweges/Wilhelm-Siebert-Weges von der Han. Straße bis zur Mühlenstraße." Dazu gibt es in diesem Jahr vielleicht eine Einstiegsmaßnahme. Der ADFC wünsche sich eine grüne Verbindung am Meerbach.

Insgesamt müsse in Nienburg überlegt werden, wie man die Verkehrsabläufe verbessern könne. Besonders im Blick hat der Verband dabei natürlich den Fahrradverkehr. Moderne Pedelecs, die zunehmend anzutreffen sind, sorgen für die höhere Anforderungen an die notwendigen Verkehrsflächen. Ohne Abstriche beim Kraftfahrzeugtverkehr werde das aber nicht möglich sein, schreibt der Fahrrad-Club.

Die nächste Critical Mass in Nienburg findet am 27. Juli um 17 Uhr ab Goetheplatz statt. Unterstützt wird die Aktion von Bündnis 90/Die Grünen und dem örtlichen ADFC.


Zum Foto 1

Mit deutlich über zwanzig Fahrradbegeisterten war die letzte Critical Mass gut besucht. Marja-Liisa Völlers (6. v. links) hat eine weitere Teilnahme und damit Unterstützung für den September angekündigt.

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Foto 2

Ulrich Kohlhoff vom ADFC und Marja-Liisa Völlers (2, v. re.) führen die Gruppe in Richtung Lange Str. Nienburg. Auch in der Fußgängerzone soll damit Aufmerksamkeit auf die Fahrradaktion erzeugt werden.

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