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ADFC-Mitteilung, 26. Juli 2014

Radfahren in der Langen Straße nicht erwünscht,
Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses vom Juli

Erfreulicherweise hat dieses Thema doch erhebliche Wellen geschlagen. Wir haben viel Zustimmung erfahren in Gesprächen auf der Langen Straße und in der Presse. Herr Warnecke von der SPD und Vorsitzender des Ausschusses Stadtentwicklung und Herr Dubberke von der Stadt haben eine ganze Seite ebenfalls zu diesem Thema gefüllt und u.a. auf die bestehen Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung hingewiesen, die unsere Nienburger Politiker nun noch einmal regeln wollen. (Herr D. hatte in seinem Bericht auf die in der STVO vorgesehene "ständige Vorsicht und Rücksichtnahme" im Straßenverkehr nochmals hingewiesen. Wir waren erfreut über diese Darstellung in der Zeitung. So wurde jeder auf diese Selbstverständlichkeit nochmals hingewiesen und man weiß jetzt auch, wo das steht.)

Der Internet-Regionalsender TV2020 hat das Thema Radfahrer in der Langen Straße zusammen mit der Betrachtung der Themengärten an 2 unterschiedlichen Tagen, einem Mittwoch (Markttag) und einem Donnerstag betrachtet. Wir fanden das Ergebnis so bemerkenswert, dass wir den Link zu diesem Beitrag auch unseren Kommunalpolitikern haben zukommen lassen.

Nachstehen das Schreiben (E-Mail) an die Mitglieder den zuständigen Ausschusses und Herrn Dubberke und natürlich der empfehlenswerte Link.   :-)

 

Thema – Radfahrer in der Langen Straße unerwünscht? - TV - Beitrag

Ausschuss für Stadtentwicklung
Thema: Radfahrer in der Langen Straße unerwünscht?

Verehrte Damen und Herren,

wir haben mit Interesse die Berichterstattung und die Leserbriefe zum Thema – Radfahrer in der Langen Straße unerwünscht? – verfolgt. Empfehlen möchten wir Ihnen in diesem Zusammenhang den Beitrag unseres Lokalsenders TV2020 von Herrn Riepe. Sie erreichen den Beitrag im Internet über den
Link
http://www.tv2020.de/index_4.htm#Radfahrer .

Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen
und wünschen Ihnen ein schönes Wochenende
Berthold Vahlsing, ADFC KV Nienburg

 

ADFC-Mitteilung, 9. Juli 2014

Radfahrer in Nienburg unerwünscht?
ADFC diskutiert Verlegung des Weserradweges weg aus der Nienburger Altstadt

In der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses hat die Mehrheit der Politik beschlossen, die Nutzung der Innenstadt für Radfahrer an zentraler Stelle einzuschränken. Im mittleren Teil der Langen Straße sind nach dem Willen der Ausschussmitglieder zukünftig Radfahrer unerwünscht. „Man kann nur den Kopf schütteln über solche Entscheidungen“, so Berthold Vahlsing vom ADFC. „Wir wollen die Menschen animieren, mit dem Rad vorzufahren und die verantwortlichen Politiker der Stadt wirken dem entgegen.“ Unbestritten ist das Fahrrad das am wenigsten belastende Verkehrsmittel für die Innenstadt. Die Geschäftsstraßen sind breit genug, Fahrspuren sind erkennbar. Die Störungen im Fußgängerbereich gehen eindeutig vom übermäßigen Fahrzeugverkehr aus. Warum die Stadt jetzt die Radfahrer reglementieren ist selbst mit viel Phantasie nicht nachvollziehbar, schreibt der Verband. Viele gute Ansätze für eine Verbesserung des Fahrradklimas in der Stadt werden durch solche Paukenschläge zunichte gemacht.

Wegen dieses Beschlusses wird sich der ADFC an seinem nächsten Themenabend auch mit den Auswirkungen dieses Beschlusses auf dem Weserradwege befassen. Im Rahmen der Qualitätsoffensive Weserradweg investiert die Stadt u.a. auch in die Verbesserung des Weges am Schiffanleger. Die Kriterien für eine Zertifizierung sehen für die Führung des Radwanderers geeignete Wege und Straßen vor. Das ist in der Innenstadt dann nicht mehr gewährleistet. Der ADFC sieht aber eine gute Alternative ab Weserschlösschen bis zur Rampe unter der Weserbrücke direkt am Weserufer mit ausreichend Gastronomiebetrieben, wenn die Stadtpolitik bei ihrer Entscheidung bleiben sollte. Die Radfahrer hätten dann ständig Weserblick. Problematisch wäre lediglich die starke Pfützenbildung bei schlechtem Wetter. Weitere für Radfahrer interessante Unternehmen, Fahrradreparatur, Unterkünfte usw. , könnten jeweils an der Route ausgeschildert werden. Der Verband wird sich mit den möglichen Optionen intensiv befassen und in die Planung zur Qualitätsoffensive Weserradweg mit einbringen.


Zum Foto:
Radfahrer in Nienburg unerwünscht? Politik will, dass Radfahrer schieben, bald überall?
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