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Fahrradfreundliche Ampel in Nienburg

Nienburg, 20.8.2013. In den letzten zwei Jahren hat sich einiges getan. Die Querungssignale für Fußgänger/Radfahrer wurden angepasst, Wartezeiten für Radfahrer vekürzt, grüne Wellen in Verbindung mit der Querung von Verkehrsinseln eingeführt. Die Stadt war hier recht kooperativ. Es ist jadoch noch einiges zu tun. Bisher haben sich die Optimierungsmaßnahmen nicht oder nur kaum auf den PKW-Verkehr ausgewirkt, zum Teil hat der motorisierte Verkehr sogar von den Maßnahmen profitiert (weniger Signalanforderungen). Wohl sind Verbesserungen für den Radverkehr festzustellen, wenn man denn darauf achtet.

Anzupacken sind natürlich noch die große Problemkreuzungen, wie z.B. die Arbeitsamtskreuzung. Die Umlaufzeiten sind hier einfach zu hoch. Für Radfahrer können Wartezeiten von mehr als 200 sek entstehen. Leider gibt es hier noch kein Konzept.

Leichter lässt sich vermutlich die Verlängerung der Grünphasen für Radfahrer an den Kreuzungen am Berliner Ring realisieren. Hier gibt es bereits Überlegungen, die wir der Stadt vortragen wollen.

 

Weitere Ergebnisse der Aktion hier ...


ADFC-Mitteilung vom 2. Januar 2012

 

Update für Ampelanlagen in Nienburg
Projekt: fahrradfreundliche Ampeln


Betrachtung der Kreuzung
Ziegelkampstraße /
Han. Straße

Nienburg. Unsere Bemühungen haben Erfolg gehabt. Unser Projekt zu der Verbesserung von Ampelschaltungen für Fußgänger und Radfahrer zeigt so langsam konkrete Ergebnisse. Ein erster Teilabschnitt wurde in den letzten Tagen umgesetzt. Die Programmierung an Kreuzungen wurde nun so geändert, dass an Bedarfsampeln auf Anforderung nun beidseitig ein grünes Signal gegeben wird. Profitieren davon werden nicht nur Fußgänger und Fahrradfahrer, sondern auch der motorisierte Verkehr. Unnötige Neuanforderungen des "Grün"-Signals können so unterbleiben, weil der Radfahrer oder der Fußgänger die Fahrbahn bereits beim letzten Durchgang gequert hat. Unser Ampelspezialist Wolfgang Faller hat bereits am 20. Dezember spürbare Verbesserungen festgestellt.

Im Einzelnen wurden folgende Lichtsignalanlagen nachprogrammiert:

  • LSA Berliner Ring/Hannoversche Str.
  • LSA Berliner Ring / Ziegelkampstr.
  • LSA Berliner Ring / Berufsschule
  • LSA Berliner Ring / Norderstriftweg
  • LSA VerdenerStr. / Gr. DrakenburgerStr. (Arbeitsamt).

In einer zweiten Verbesserungsrunde im nächsten Jahr sollen die Grünphasen an Ampelkreuzungen mit Verkehrsinseln optimiert werden. Wie bereits an der Celler Straße vorgemacht sollen grüne Wellen für Radfahrer eingerichtet werden. Wird die erste Fahrradampel grün, schaltet auch die folgende verzögert um. Der Radverkehr wird so nicht nur fl üssiger, sondern auch sicher.

Eine zusätzliche Grünzeit für Radfahrer und Fußgänger soll an der Kreuzung Nordertortriftweg / Berliner Ring eingerichtet werden. Bei der Grünzeit der beiden Linksabbiegerspuren für Pkw in Richtung Berliner Ring wird eine zusätzlich Grünzeit für Radfahrer und Fußgänger in Richtung Innenstadt eingerichtet. Diese Ampel zeigte bisher unnötig lange ein rotes Signal.

Realisiert werden soll ferner eine Verlängerung der Fußgänger und Radfahrersignale bei hohem Pkw-Verkehrsaufkommen. Verlängerte Grünzeiten für den Pkw-Verkehr sollen ebenfalls Ausdehnungen der Grünabschnitte für Fußgänger und Radfahrer zur Folge haben. Damit wird der Fahrradverkehr deutlich fließender.

Nicht verbessert werden konnte die unbefriedigende Situation an der Ampelkreuzung Arbeitsamt. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens ist hier keine radfahrerfreundliche Lösung in Sicht. Geprüft wir hier lediglich, ob hier bei einem Ampelrot für Rechtsabbieger aus Richtung Bahnhof die Wartezeit bis zur grünen Ampel für Radfahrer in Richtung Große Drakenburger Straße aus Sicherheitsgründen ausreicht.

Insgesamt sind wir mit den Ergebnissen dieser ersten ADFC-Aktion zum Thema fahrradfreundliche Ampelschaltungen in Nienburg recht zufrieden. Die Stadt Nienburg, vertreten durch Herrn Meier-Leseberg, Leiter des Sachgebietes Straßenverkehr, und Herr Crolly von der niedersächsischen Straßenbauverwaltung, Geschäftsbereichs Nienburg, zeigten sich unseren Vorschlägen, bearbeitet und vorgetragen von Wolfgang Faller, sehr aufgeschlossen. Das Verfahren war langwierig aber schließlich doch erfolgreich. Es sind nicht unerhebliche Kosten entstanden und es werden für den Abschluss des Projekts weitere Mittel benötigt. Aber, es wird sich lohnen / es hat sich gelohnt.

Aus unserer Sicht sind allerdings weitere Schritte notwendig. Der Verkehr der nächsten Jahre, insbesondere die Zunahme der Pedelecs für Kurzstrecken im Stadtgebiet, wird weitere Anpassungen einfordern.

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Wir sagen Danke: Bei Weitem nicht so erfolgreich wären wir gewesen, wenn uns nicht unser Spezialist für LSA Wolfgang Faller so intensiv unterstützt hätte. Wir haben uns einige Zähne ziehen lassen müssen. Seine kompetenten Zusammenstellungen und Argumenten haben Stadt und Straßenbauverwaltung in unserem Sinne überzeugt. Danke Wolfgang.


Unser Dank an Wolfgang Faller.

 

Pressemeldung in "Die Harke", mehr ...

 

ADFC-Mitteilung vom 21. Juni 2011

Fahrradfreundliche Ampeln in Nienburg

Im vergangenen März hat der ADFC eine Aktion zum Thema fahrradfreundliche Ampeln in Nienburg durchgeführt. Auslöser waren Beschwerden über Ampelschaltungen an der Berufsschule und der Celler Straße, die uns per Mail erreichten. Die Presse hatte unser Thema aufgenommen. Nicht überall sind unsere Berichte auf Gegenliebe gestoßen. Wir haben jedoch eine ganz Anzahl von Rückläufen mit Wünschen und kritischen Äußerungen erhalten. Auf den ADFC-Info-Abenden im April und Mai wurde über die Aktion berichtet und mit Mitgliedern diskutiert.

Im Gespräch während des Fahrradflohmarktes konnten wir Wolfgang Faller, Experte für Lichtsignalanlagen, für uns zu diesem Thema gewinnen. Herr Faller hat die Eingaben aus der Bevölkerung für uns gesichtet und bearbeitet.

Nach vielen Stunden an Ampelkreuzungen und Querungen in Nienburg hat er uns seine Ergebnisse und Vorschläge vorgestellt. Mithilfe von ihm erstellten Phasenabläufen und Lageplänen sind wir in die Welt der Lichtsignalanlagen eingetaucht. Im Juni berichtete Wolfgang Faller auf dem Infoabend vor den Mitgliedern, leider nur in kleiner Runde (Lag es am Pfingstfreitag?). In der Diskussion sind uns viele Vorgänge deutlicher geworden.

Am 20. Juni war dann ein Gesprächstermin mit der Stadtverwaltung anberaumt. Bereits im Vorfeld hatte es Gespräche zum Thema mit dem Bürgermeister und dem Leiter des Sachgebiets Straßenverkehr von der Stadtverwaltung gegeben. Mit dabei waren auch Vertreter der Polizei und der Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Nienburg.

Herr Faller stellte unsere Vorschläge den Fachleuten im genannten Kreis (ohne BM) vor. Unsere Anregungen wurden interessiert aufgenommen und zum Teil diskutiert. Zu verschiedenen Änderungsvorschlägen gab es deutliche Zustimmung. Die Stadtverwaltung sagte eine Prüfung der Empfehlungen zu und dankte Wolfgang Faller für die umfangreiche Zusammenstellung. Herr Faller bot im Gegenzug der Stadt weitere Unterstützung bei der möglichen Umsetzung der Vorschläge an.

Aus unserer Sicht wird hier ein großer Schritt in die richtige Richtung vorbereitet. Wenn sich auch längs nicht alle unsere Wünsche realisieren lassen, wird es jedoch zu spürbaren Verbesserungen für Radfahrer und Fußgänger in Stadtgebiet kommen.

Wir danken Wolfgang Faller für seine Arbeit zugunsten des umweltfreundlichen Radverkehrs.

Nachstehend haben wir unsere/Wolfgang Fallers Vorschläge für die Verbesserung des Verkehrsflusses des nicht motorisierten Verkehrs im Stadtgebiet Nienburgs zusammengestellt.


 

Sachprotokoll vom 20. 6. 2011, Termin ADFC-Stadtverwaltung Nienburg

Thema: Änderungsvorschläge zur Verbesserung des Verkehrsflusses für Fußgänger und Radfahrer an LSA (Licht Signal Anlagen) im Stadtgebiet Nienburg.

Den Vertretern des Straßenbauamtes, der Polizei Nienburg und der Stadtverwaltung Nienburg wurden die vom ADFC Nienburg erarbeiteten Verbesserungen der Signalabläufe vorgetragen.
Resultierend aus den, dem ADFC zugekommenen Beobachtungen aus der Bevölkerung wurden folgende Änderungswünsche besprochen.

Parallele Anforderungen der FU/RA-Signale über die zu querende Hauptrichtung.
Bisher werden nur die Fu/RA-Signale grün geschaltet die angefordert wurden. Die Signale auf der anderen Straßenseite bleiben rot.
Das hat zur Folge, dass wartende Fußgänger/Radfahrer einen zusätzlichen Umlauf warten müssen, bevor auf Grün geschaltet wird.
Vorschlag: Parallelschaltung der Anforderungstaster, sodass bei Anforderung immer beide querende Signale grün bekommen.

Folgende LSA sind davon betroffen:

LSA Berliner Ring/Hannoversche Str.
LSA Berliner Ring / Ziegelkampstr.
LSA Berliner Ring / Berufsschule
LSA Berliner Ring / Norderstriftweg
LSA VerdenerStr. / Gr. DrakenburgerStr. (Arbeitsamt)


Um den Verkehrsfluss für FU /RA weiterhin zu verbessern, wurde vorgeschlagen, die querenden Anforderungen in den Zeiten des Berufs- und Schülerverkehrs an den o. g. LSA auf Daueranforderungen zu setzen. Damit wird vermieden, dass bei zu spät gesetzten Anforderungen, z. B. "1" nach KFZ-grün, ein zusätzlicher Umlauf gewartet werden muss. Eine permanente Daueranforderung ist nicht sinnvoll, da außerhalb dieser Zeiten sehr wenig Fu / Ra Bewegungen vorhanden sind und die sehr langen Räumzeiten den Gesamtverkehr behindern. (Auch die in der Hauptrichtung wartenden Fußgänger und Radfahrer).

Weiterhin wurden weitere Änderungswünsche an Einzel-LSA vorgetragen:

LSA Berliner Ring / Nordertorstriftweg:

Bei Anforderung der Fu /Ra Signale über den Berliner Ring vom Nordertorstriftweg Richtung Tunnel über die Dreieckinsel, sollte der Überweg über den Rechtsabbieger von Feuerwehr kommend eine automatische, zeitversetzte Grünschaltung bekommen. Diese Schaltung wurde bereits an der LSA Nordring / Celler Str. eingerichtet. (Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesondere des Schülerverkehrs).

Weiterhin wurde angeregt, das Fu /Ra- Signal vom Tunnel kommend über den Berliner Ring Richtung Nordertorstriftweg mit in die Grünzeitphase der 2 Linksabbiegespuren vom Tunnel in den Berliner Ring mitzuschalten. Das würde eine wesentliche Erhöhung der Fu /Ra Grünzeit bedeuten und dadurch entsprechende Verkürzung der Wartezeiten.

LSA Berliner Ring / Berufsschule

Die parallelen Fu /Ra- Signale des Berliner Rings erhalten feste Fu-Grünzeiten. Die Verlängerung der verkehrsabhängigen KFZ- Grünzeiten werden in die Rotzeiten der Fu / Ra Signale gelegt. Das bedeutet eine lange Wartezeit und aufgrund der kurzen Räumwege, insbesondere über die Zufahrt der Friedrich-Ebert Schule, eine sehr häufige Missachtung der Rotsignale.
Die Verlegung der verkehrsabhängigen Verlängerung KFZ-grün in die Grünzeiten der Fu/ Ra-Signale bringt hier eine wesentliche Verlängerung von Fu grün und Verkürzung der Wartezeiten.

LSA Verdener Str. / Gr. Drakenburger Str. (Arbeitsamt)

Hier wirkt sich die Problematik der langen Umlaufzeiten sehr stark auf die langen Wartezeiten aus. Es wurde angeregt, die Verlängerungszeiten der einzelnen Kfz Richtungen nach dem Verkehrsaufkommen einzelner Tageszeiten zu optimieren. Als besonderes Problem stellte sich die Fahrbeziehung des Rechtsabbiegers vom Bahnhof kommend zum querenden Fu / Ra Richtung Gr. Drakenburger Straße dar. Hier wird Klage geführt, dass bei Grün Fu immer noch Fahrzeuge auf den Fu - Überweg fahren sollen. Die Überprüfung wurden zugesagt obwohl die vorhandene Zwischenzeit 8 Sek. beträgt.
Um den Verkehrsfluss der Radfahrer allgemein zu verbessern, wurde in der Radwegeführung vom Bahnhof kommend Richtung Gr. Drakenburger Str. die Einrichtung eines separaten Radsignals mit einer über die Kreuzung führenden roten Radwegemarkierung in die Gr. Drakenburger Str. angeregt. Eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssituation an diesem Knotenpunkt für Fußgänger und Radfahrer ist aufgrund der vorhandenen bewährten Phaseneinteilung nicht zu erwarten.

Die Behördenvertreter sagten eine Überprüfung der vorgetragenen Verbesserungen zu. Eine Umsetzung wird nach Überprüfung und Rücksprache mit der Signalbaufirma vorbehaltlich der finanziellen Möglichkeiten seitens der Stadt erfolgen. Ein zeitlicher Rahmen konnte noch nicht genannt werden.

 

Beispielhaft hier einige Pläne von Wolfgang Faller:

 

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