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ADFC-Bericht, 21. Mai 2015

Sanierung Weserwall

Der Weserwall soll saniert werden. Der Fuß- und Radweg soll mit einer wassergebundenen Decke "trocken gelegt" werden. Der Bauausschuss der Stadt Nienburg hat sich zu dieser Maßnahme bekannt und ihr zugestimmt. Saniert wird die komplette Länge bis hin zur Anbindung der Pflasterung vor der Weserbrücke (Zuwegung Rampe) auf einer Breite von 3m (genannt wurde auch das Maß 2,5m). Die Art der Befestigung ist für Fußgänger und Radfahrer völlig akzeptabel, mit Rollstühlen und Rolatoren könnte es vielleicht Schwierigkeiten geben, wurde im Ausschuss geäußert.

Die Befahrung mit Kraftfahrzeugen soll geprüft werden. Unsere Anmerkung: Fachleute weisen darauf hin, dass eine wassergebundenen Decke für die Befahrung mit Kraftfahrzeugen ungeeignet ist. Man muss dann wohl von einem Dauersanierungsfall ausgehen, wenn man den motorisierten Verkehr nicht unterbindet.

Der letzte Abschnitt der Pflasterung bleibt außen vor. Die Breite des Weges beträgt hier nur 1,7m und aus unserer Sicht für Radfahrer mit Gepäck und Gegenverkehr nicht ohne. Die Notwendigkeit der Verbreiterung wurde vom Ausschuss hier nicht gesehen. Nicht bedacht hat man dabei vielleicht, dass Haupt- und Nebenroute und natürlich der Alltagsverkehr und der Fußgängerverkehr über diesen Abschnitt geleitet wird. Das kann schon mal sehr eng werden, zumal auf beiden Seiten Gefällestrecken auf diesen Wegabschnitt führen. Bei der angestrebten Zertifizierung des Weserradweges wird es das nächste Problem geben. Aufgrund der intensiven Nutzung bei der geringen Breite und der damit verbundenen Gefährdungssituation wird man hier deutliche Abschläge in der Bewertung hinnehmen müssen.

Insgesamt halten wir das Projekt jedoch für sehr sinnvoll, wenn auch nicht ganz einsichtig ist, aus welchem Grunde die kompletten Kosten aus dem Radwegeetat gezahlt werden sollen.

 

Wegbreite 1,7m,
Zweirichtungsradweg nach ERA2010 wenigstens 2,5m. (Weserradweg!)

 

ADFC-Mitteilung, 15. März 2015

Sanierung des „Radweges“ (?) auf dem Weserwall
Weserwall ohne Pfützen und Schlaglöcher, Bericht in DIE HARKE vom 14. 03. 2015

Der Bauausschuss der Stadt Nienburg hat das nächste Wort. Wir hoffen, dass auch der Rest des Weserwalls bis zur Rampe unter der Weserbrücke mit einbezogen wird. Wennschon - dennschon.
• Unten unser Schreiben an die Verantwortlichen.

Unbefestigte schräge Wegstrecke

 

Dazu unser Schreiben an die Stadt, Politik und Verwaltung

 

An die Stadt Nienburg,
Mitglieder des Bauausschusses und
Herrn Pohl
per Mail

Nienburg, den 16. März 2015


Sanierung des „Radweges“ (?) auf dem Weserwall
Weserwall ohne Pfützen und Schlaglöcher, Bericht in DIE HARKE vom 14. 03. 2015

Verehrte Damen und Herren,

die Verwaltung der Stadt hat dem Bauausschuss in der Vorlage zum 12. März empfohlen, den Weg am Weserwall wetterfester zu gestalten. Wir begrüßen diese Maßnahme. Der von der Verwaltung vorgeschlagene Abschnitt ist die typische Wegstrecke für Fußgänger, der auch von Radfahren benutzt wird. Wir empfehlen Ihnen ab der Abbiegung in Richtung Finanzamt den kurzen Abschnitt bis zur Rampe an der Weserbrücke, der besonders für Radfahrer attraktiv ist, in einem Guss mitzusanieren und in ausreichender Breite herzustellen. Sie würden damit den Eindruck vom Weserwall für Weserradwanderer deutlich verbessern und für Alltagsradler die Nutzung komfortabler und sicherer gestalten.


Mit freundlichen Grüßen

Berthold Vahlsing

 

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