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Webmitteilung vom 03. Oktober 2015 / Pressemeldung


Änderung der Verkehrsführung für Radfahrer an der Verdener Landstraße

Zwischen der Gabel Celler Straße / Verdener Landstraße und Bahnunterführung wurde die Verkehrsführung für Radfahrer in Richtung Bahnhof erneut geändert. Der zweimalige Wechsel der Fahrbahn an den beiden Fußgängerampeln fällt wieder weg. Die Radverkehrsanlage auf der Ostseite der Verdener Landstraße ist wie früher in beiden Richtungen nutzbar. Eine Verkehrskontrolle der Polizeiinspektion hatte Mitte September hier noch für Irritationen gesorgt. Die Verkehrsteilnehmer werden an der Einmündung Sedanstraße um besondere Aufmerksamkeit gebeten.

Rechtsseitig kann in dem Straßenabschnitt auch der markierte Fahrradweg auf der Fahrbahn genutzt werden. "Leider sind in den vergangenen Monaten immer wieder Klagen zu diesem Schutzstreifen bei uns eingegangen", so Berthold Vahlsing vom örtlichen ADFC. "Der Streifen wird als zu schmal beklagt." Radfahrer fühlen sich auf dem Schutzstreifen vom Fahrzeugverkehr bedrängt, schreibt der Sprecher. Hinzu kommen Mängel an der Fahrbahnoberfläche besonders unter dem „Tunnel“ der Bahn. Längsrillen gefährden hier die sichere Durchfahrt in Richtung Innenstadt.

Der ADFC hat die Stadt gebeten, die Abmessungen des Schutzstreifens nebst zugehörigem Sicherheitsabstand zu den Parkflächen zu prüfen. "Der gefühlte Freiraum im Schutzstreifenbereich erscheint vielen Radfahrern als zu gering", so Vahlsing. "Die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen unterstreichen aus unserer Sicht diesen Eindruck." Weiter hat der Verband um die Verbesserung der Fahrbahn im Tunnelbereich gebeten.

Veränderungen gab es auch am Berliner Ring. zwischen der Kreuzung Nordertorstriftweg bis zur Einfahrt zur Berufsschule gegeben. Dort darf der nördliche Radweg auf der Schulseite nun auch linksseitig genutzt werden. Im weiteren Verlauf ist dann allerdings wieder ein Seitenwechsel notwendig.

Zum Foto:
Die Enge und deutliche Spurrinnen im "Tunnel" machen den Schutzstreifen bei Radfahrern unbeliebt.


Enge im "Tunnel" und deutliche Spurrinnen.


Kein Sicherheitsabstand zum parkenden Fahrzeug.

Weitere Bericht zu diesem Abschnitt ...

 

Unsere Pressemeldung vom 12. Okt. dazu:

Schutzstreifen bleibt heikel – nichts für ängstliche Radfahrer

Für den Fahrradverkehr soll der Schutzstreifen am Ende der Verdener Landstraße einen sicheren Weg in die Nienburger Innenstadt gewährleisten. Das wird jedoch von Radfahren sehr unterschiedlich gesehen. „Wir haben die Maßnahme vor gut einem Jahr recht positiv beurteilt“, kommentiert Berthold Vahlsing vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). „Zunehmend sind allerdings in den vergangenen Monaten Klagen bei uns eingegangen. Der Streifen wird als zu schmal beanstandet." Radfahrer fühlen sich auf dem Schutzstreifen vom Fahrzeugverkehr bedrängt, so der Verband. Hinzu kommen Mängel an der Fahrbahnoberfläche besonders unter der Bahnbrücke. Längsrillen gefährden hier die sichere Durchfahrt in Richtung Innenstadt. Im vorderen Abschnitt macht fast die Hälfte des Schutzstreifens eine recht breite Gosse aus, die nur mäßig gut befahrbar ist. Ein Sicherheitsabstand zu parkenden Fahrzeugen fehlt ganz. „Dadurch ist der Freiraum für Radfahrer recht eingeengt“, meint Vahlsing.

Die Stadtverwaltung hat jetzt im Rahmen eines Ortstermins am vergangenen Freitag deutlich gemacht, dass es keine Änderungen an der Verkehrsführung und dem Streifen geben wird. Lediglich durch weitere Markierungen in den Haltebuchten sollen die Autofahrer bewegt werden, möglichst dicht am Bordstein zu parken, um das Fehlen des Sicherheitsstreifens auszugleichen. Der ADFC hatte zusätzlich darum gebeten, den Fußweg wieder für unsichere Radfahrer freizugeben, wie das auch an der übrigen Verdener Landstraße der Fall ist. Ein Anwohner der Straße sprach sich vehement dagegen aus. Der ADFC-Vorschlag wurde von der Stadt nicht aufgenommen.

Rechtsseitige Radfahrer, die sich nicht auf den Schutzstreifen trauen, müssen dadurch zweimal die Verdener Landstraße an den beiden Bedarfsampeln queren, um rechtsseitig durch den Tunnel fahren zu können, schreibt der ADFC. „Das ist schon sehr umständlich. Wir haben leider mit unserem Vorschlag kein Gehör gefunden“, beklagt Vahlsing, „obwohl Unfälle mit Radfahrern auf freigegebenen Gehwegen an der übrigen Verdener Landstraße uns nicht bekannt sind.“ „Natürlich müssen Radfahrer auf freigegeben Hochbordanlagen (Radfahrer frei) besonders vorsichtig und vorausschauend fahren“, so der Sprecher.

Der Schutzstreifen als solches bleibt wie er ist. Der Autofahrer erkennt durch die Markierung den Radfahrer auf der Fahrbahn als Verkehrsteilnehmer an, schreibt der Verein. „Gehupt wird hier i.d.R. nicht mehr, leider aber immer wieder mal gedrängelt“, so der Vereinsvorsitzende. „Für geübte Fahrer bleibt der Schutzstreifen eine schnelle Verbindung in Richtung Innenstadt. Insgesamt trägt die Lösung aber nicht dazu bei, mehr Verkehrsteilnehmer auf das Fahrrad zu holen“.

Auf der gegenüberliegenden Seite zwischen der Gabel Celler Straße / Verdener Landstraße und Bahnunterführung wurde die Verkehrsführung für Radfahrer in Richtung Bahnhof erneut geändert. Die zwingende Nutzung des Schutzstreifens für Radfahrer in Richtung Innenstadt ist entfallen. Die Radverkehrsanlage auf der Ostseite der Verdener Landstraße ist, wie früher, in beiden Richtungen nutzbar. Damit ist auch die Zufahrt zur Bahnhofnordseite ohne zweifache Querung der Verdener Landstraße wieder möglich. Eine Verkehrskontrolle der Polizeiinspektion Nienburg hatte Mitte September hier noch für Irritationen gesorgt. Die Verkehrsteilnehmer werden an der Einmündung Sedanstraße um besondere Aufmerksamkeit gebeten.

Veränderungen bei der Radverkehrsführung gab es auch am Berliner Ring. Zwischen der Kreuzung Nordertorstriftweg bis zur Einfahrt Berufsschule darf der nördliche Radweg auf der Schulseite nun auch linksseitig genutzt werden. Im weiteren Verlauf ist dann allerdings wieder ein Seitenwechsel notwendig.


Zum Foto:
Die Enge und deutliche Spurrinnen im "Tunnel" machen den Schutzstreifen bei Radfahrern unbeliebt.

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